skai - Experten mit eigenem Wissen und Tools
von Sebastian Koch · 12.2.2026 · 2 Min. Lesezeit
- KI
- skai
Als wir die Experten in skai eingeführt haben, waren sie vor allem eines: vorkonfigurierte KI-Persönlichkeiten mit einem guten Systemprompt. Inzwischen können Experten deutlich mehr – sie bringen eigenes Wissen mit und arbeiten mit Tools.
Eigenes Wissen am Experten
Bisher kam Wissen in skai vor allem aus den Spaces. Jetzt lassen sich Wissensquellen und Dokumente direkt am Experten hinterlegen. Der Übersetzer-Experte nutzt sein Fachwörterbuch, der Support-Experte kennt die Produktdokumentation, der Vertriebs-Experte die aktuellen Preislisten – ohne dass der Nutzer beim Chatstart irgendetwas auswählen muss.

Dazu kommt das Gedächtnis: Ist es aktiviert, merkt sich der Experte relevante Informationen aus den Chats eines Nutzers und berücksichtigt sie bei künftigen Anfragen automatisch. Welche Erinnerungen gespeichert sind, lässt sich jederzeit einsehen, bearbeiten oder löschen.
Tools: Die KI wird handlungsfähig
Mit Tools greift ein Experte auf externe Systeme zu, löst Aktionen aus oder beschafft zusätzliche Daten. Typische Beispiele:
- E-Mail versenden – eine Benachrichtigung an einen definierten Empfänger schicken.
- Webhook aufrufen – ein externes System anstoßen, etwa ein Ticket im ITSM-System anlegen.
- Internetsuche – gezielte Web-Abfragen, unabhängig von der allgemeinen Internetsuche im Chat.
- SQL-Abfrage – eine vordefinierte Abfrage gegen eine angebundene Datenbank ausführen.
- Daten holen – eine REST-API aufrufen und das Ergebnis in den Chat einspielen.
Die KI entscheidet anhand der Tool-Beschreibung selbstständig, wann ein Tool sinnvoll ist. Man kann sie aber auch explizit anweisen: „Nutze dafür das Tool XY.”
Ein Wort zur Sorgfalt
Tools sind ein mächtiges Werkzeug – und genau deshalb gehört zu jeder Tool-Konfiguration eine kurze Sicherheitsüberlegung: keine sensiblen Daten in Konfigurationen ablegen, Zugriffsrechte streng vergeben. Die KI entscheidet selbst, wann und mit welchen Parametern ein Tool aufgerufen wird – das sollte man bei der Vergabe von Berechtigungen im Hinterkopf behalten.
Richtig kombiniert entsteht so aus einem Experten ein digitaler Sachbearbeiter: Er kennt sein Fachgebiet, holt sich fehlende Daten selbst und stößt am Ende die richtige Aktion an.